Continental darf Sparte der Gemeinschaftsfirma kaufen

Die Europäische Kommission hat zugestimmt, dass Continental die Lichtsteuergeräte-Sparte seiner bislang gemeinsam mit Osram betriebenen Firma Osram Continental kaufen darf. Die geplante Übernahme werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Die beiden Autozulieferer hatten eine Auflösung der Gemeinschaftsfirma mit Hauptsitz in München bereits im September angekündigt. Die eingebrachten Bereiche mit 1500 Mitarbeitern an 14 Standorten sollen in die Unternehmen zurückkehren, hieß es damals.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Das Logo der Continental AG ist an einem Bauzaun zu sehen.
Das Logo der Continental AG ist an einem Bauzaun zu sehen. © Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild
Brüssel/München

Continental und Osram sind bisher je zur Hälfte an der Gemeinschaftsfirma beteiligt. Die geplante Auflösung hatten sie mit einer schwierigen Marktsituation begründet, die durch die schwache weltweite Autoproduktion und Corona-Krise entstanden sei. Das 2018 gegründete Gemeinschaftsunternehmen ist unter anderem auf LED-Scheinwerfer spezialisiert. In der nun zur Übernahme freigegebenen Sparte werden Geräte zur Steuerung und Kontrolle der Scheinwerfer hergestellt.

© dpa-infocom, dpa:210407-99-117348/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen