Bundesverwaltungsgericht lehnt Eilantrag zu Stromtrasse ab

Der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge ist mit einem Eilantrag zur Starkstromleitung "SuedOstLink" gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht habe den Antrag abgelehnt, bestätigte eine Justizsprecherin am Dienstag. Warum der Eilantrag keinen Erfolg hatte, teilte das Gericht zunächst nicht mit. Der Beschluss sei noch nicht zugestellt, hieß es auf Nachfrage.
| dpa
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Vor einem Gerichtsgebäude steht u.a. eine Statue der Justitia.
Vor einem Gerichtsgebäude steht u.a. eine Statue der Justitia. © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild
Wunsiedel

Anfang 2020 hatte der Landkreis mit der Stadt Marktredwitz, dem Bayerischen Wanderverband sowie dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Klage und Eilantrag gegen die Planung der Stromtrasse eingereicht. Die Planung verstoße gegen europäisches Recht, so die Begründung.

Erst wenn die schriftliche Begründung des Gerichts vorliege, soll über den Umgang mit der Ablehnung entschieden werden, teilte das Landratsamt in einer Pressemitteilung mit. Das Hauptsacheverfahren laufe weiter. Der Landkreis will mittlerweile auch erreichen, dass sich der Europäische Gerichtshof mit der Planung befasst.

"SuedOstLink" soll künftig überschüssigen Strom aus dem Nordosten nach Bayern bringen und so die Stromversorgung sichern. Nach Planung der Bundesnetzagentur hat die Trasse vier Abschnitte. In Bayern soll der Korridor ab Hof östlich von Marktredwitz und Weiden bis zur Isar bei Landshut verlaufen. Die technische Umsetzung und der genaue Verlauf des Erdkabels müssen noch beschlossen werden. Ab 2025 könnte Strom fließen.

© dpa-infocom, dpa:210330-99-31670/2

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