Bundestags-CSU fordert Alleinerziehenden-Rente

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Eine Mutter hält ihren Sohn an der Hand.
Eine Mutter hält ihren Sohn an der Hand. © picture alliance/Marcel Kusch/dpa/Illustration
München/Berlin

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag fordert mehr Rente für Alleinerziehende. Das geht aus einem Beschlussentwurf für die Klausur der Landesgruppe kommende Woche in Berlin hervor.

"Alleinerziehende tragen oft alleine eine doppelte Verantwortung. Viele arbeiten in Teilzeit und machen dafür Abstriche bei ihrem Verdienst und somit auch dem Erwerb von Rentenpunkten", heißt es in dem Papier, über das die "Welt" (Donnerstag) als erstes berichtete und das auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Wir wollen deshalb eine Alleinerziehenden-Rente einführen mit Zuschlägen zu den Kindererziehungszeiten für die Zeit als Alleinerziehende oder Alleinerziehender." Als Anhaltspunkt, dass jemand für einen bestimmten Zeitraum alleinerziehend war, soll die Inanspruchnahme des Alleinerziehenden-Entlastungsbetrags bei der Steuer dienen. Finanziert werden soll dies nach CSU-Vorstellung aus Steuermitteln.

Zugleich bekräftigt die CSU ihre Forderung nach einer Ausweitung der sogenannten Mütterrente und nach einer vierten Säule bei der Rente: einem Generationenfonds, in den der Staat bis zum 18. Lebensjahr monatlich 100 Euro einzahlt. "Zu einem gerechten Rentensystem gehört die Anerkennung von Lebensleistung. Deshalb wollen wir die Mütterrente mit dem dritten Rentenpunkt vollenden und fordern die besondere Berücksichtigung der Leistungen Alleinerziehender in der Rente", sagte Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der "Welt". Zudem setze man auf das Prinzip "früher vorsorgen statt länger arbeiten".

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