Bundesregierung: Attacke richtet sich gegen jede Religion

Die Bundesregierung hat erschüttert auf die Messerattacke von Würzburg reagiert.
| dpa
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Blick auf den Barbarossaplatz in der Würzburger Innenstadt.
Blick auf den Barbarossaplatz in der Würzburger Innenstadt. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Berlin/Würzburg

"Die Ermittlungen werden ergeben, was den Amokläufer von Würzburg antrieb. Sicher ist: Seine entsetzliche Tat richtet sich gegen jede Menschlichkeit und jede Religion", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Samstag auf Twitter. "Alle Gedanken und Gebete sind heute bei den Schwerverletzten und den Familien der Opfer in ihrem Schmerz."

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Der 24-jährige Verdächtige soll am späten Freitagnachmittag in der Innenstadt von Würzburg offensichtlich wahllos auf Passanten eingestochen haben. Drei Menschen starben, mindestens fünf wurden schwer verletzt. Der Angreifer, ein Mann aus Somalia, wurde von der Polizei angeschossen und festgenommen.

Das Tatmotiv ist laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) noch unklar. "Noch ist eine abschließende Bewertung des Tatmotivs nicht möglich, daher können wir im Moment auch noch nichts ausschließen. Die Ermittlungen in Bund und Ländern laufen auf Hochtouren", sagte Seehofer der "Bild am Sonntag".

© dpa-infocom, dpa:210626-99-152544/4

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