Bund der Steuerzahler kritisiert Verschwendung in Bayern

Der Bund der Steuerzahler veröffentlicht heute sein "Schwarzbuch" über Fälle von zumindest fragwürdigem Umgang mit Steuereinnahmen in Deutschland - darunter auch mehrere Beispiele aus Bayern. Kritisiert wird unter anderem die Kostenexplosion bei der Sanierung des Augsburger Staatstheaters.
| dpa
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Die Modernisierung samt Erweiterungsbau war vor vier Jahren beschlossen worden und sollte eigentlich 186 Millionen Euro kosten. Inzwischen befürchten die Bauherren Kosten von bis zu 320 Millionen Euro. Der Bund der Steuerzahler Bayern hatte bereits angekündigt, dass er diesen Fall in sein Schwarzbuch aufnehmen werde. Jeder private Bauherr wäre bei solcher Planung pleite, so der Vorwurf.

Sieben weitere Fälle aus dem Freistaat will der Landesvorstand am Vormittag (11.00) auf einer Videokonferenz vorstellen. In Nürnberg und Augsburg will er die Schwarzbücher an Infoständen in der Fußgängerzone verteilen.

Jedes Jahr prangert der Bund der Steuerzahler "öffentliche Verschwendung" in Bund, Ländern und Kommunen an. Oft geht es dabei um völlig aus dem Ruder gelaufene Kosten, Geld für umstrittene Projekte oder komplette Fehlplanungen.

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