Bürger sollen Wintervögel zählen: Blaumeise im Fokus

Amsel, Meise, Buchfink oder Spatz - Bürgerinnen und Bürger sind vom 8. bis 10. Januar aufgefordert, die Vögel vor ihrer Haustür zu zählen. Dann rufen der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Naturschutzbund Deutschland wieder zur "Stunde der Wintervögel" auf. Diese sei die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands und liefere wertvolle Daten über die heimische Vogelwelt, teilte der LBV am Mittwoch im mittelfränkischen Hilpoltstein mit. In diesem Jahr stehe die Blaumeise im Fokus.
| dpa
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Eine Blaumeise sitzt mit Futter im Schnabel an einem Ast.
Eine Blaumeise sitzt mit Futter im Schnabel an einem Ast. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Hilpoltstein

Im Frühjahr hatte ein Bakterium in vielen Teilen Deutschlands Tausende Blaumeisen dahingerafft. Bei der Vogelzählung "Stunde der Gartenvögel" im Mai meldeten die Vogelfreunde in Bayern 22 Prozent weniger Blaumeisen als im Vorjahr. Die Naturschutzverbände wollen nun herausfinden, ob im Winter ebenfalls weniger Blaumeisen zu entdecken sind.

Im Januar 2020 hatten sich in Bayern rund 27 000 Menschen an der Aktion beteiligt. Am häufigsten hatten sie Haussperlinge, Kohlmeisen und Feldsperlinge beobachtet. Wer diesmal mitmachen möchte, muss in dem Beobachtungszeitraum nur eine Stunde lang die Vögel am Futterplatz im Garten, am Balkon, vor dem Fenster oder im Park zählen und dem LBV melden.

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