Bündnis will "Superreiche" wegen Krise zur Kasse bitten

In München hat sich ein Bündnis formiert, das wegen der Corona-Krise höhere Steuern für besonders Vermögende durchsetzen will. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Donnerstag berichtete, haben sich neben weiteren Gewerkschaften, Sozialverbänden und kirchlichen Organisationen auch die Ortsgruppen mehrerer Parteien aus der Landeshauptstadt zusammengeschlossen.
| dpa
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Eine Menge Geldscheine liegen auf einem Tisch.
Eine Menge Geldscheine liegen auf einem Tisch. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
München

Der Bündnis "Superreiche zur Kasse" fordert neben einer Vermögenssteuer unter anderem auch zusätzliche Abgaben auf große Millionen- und Milliardenvermögen, günstige Jahrestickets für den Nahverkehr und eine bessere Finanzierung des Gesundheitswesens. Die Organisationen wollen verhindern, dass die durch die Pandemie verursachten Milliardenkosten von Arbeitnehmern, einzelnen Selbstständigen und auf Unterstützung angewiesenen Menschen aufgebracht werden müssen.

Zu den Gründern zählen die Grünen, die SPD, die Linkspartei, der DGB und das Bayerische Rote Kreuz sowie ein Dutzend andere Organisationen. Die Initiatoren erwarten, dass sich weitere Verbände noch dem Bündnis anschließen.

© dpa-infocom, dpa:210429-99-405753/2

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