Bratwurstmuseum beleuchtet 700 Jahre Wurstgeschichte

Die Nürnberger Bratwurst ist weltbekannt. Was das Besondere an Deutschlands kleinster Bratwurst ist, kann man seit Freitag in einem neuen Museum in der Nürnberger Altstadt erfahren. Auf 100 Quadratmetern veranschaulichen historische Bilder und Exponate mehr als 700 Jahre Wurstgeschichte und informieren über Herstellung und Rezeptur.
| dpa
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Nürnberg

Seit 2003 steht die Nürnberger Rostbratwurst unter dem besonderen Schutz der EU - und reiht sich damit unter Delikatessen wie Champagner und Parmaschinken. Seitdem darf sich nur eine Bratwurst so nennen, die in Nürnberg hergestellt wurde. Sie muss sieben bis neun Zentimeter lang sein und 20 bis 25 Gramm wiegen. Typisch für die mittelgrobe Wurst aus Schweinefleisch sei die Majoran-Note, die man immer rausschmecken müsse, egal welche Gewürze verwendet würden, sagt Rainer Heimler vom Schutzverband.

Erfahren können Besucherinnen und Besucher das im Museum aber nur theoretisch: Eine echte Bratwurst gibt es dort nicht zu essen. Dafür müssen sie zu einer der nahe gelegenen Bratwurstküchen gehen. Nach dem Bratwurstmuseum im thüringischen Mühlhausen ist es das zweite Museum in Deutschland, das einer Wurst gewidmet ist.

© dpa-infocom, dpa:211119-99-59144/2

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