Booster-Misere in Sachsen führt zu Impftourismus im Vogtland

Die Booster-Misere in Sachsen lässt im Vogtland den Impftourismus nach Bayern blühen. Es werde keine Statistik geführt, aber es sei zu beobachten, dass immer mehr Menschen zur Impfung über die Landesgrenze kämen, sagte die Sprecherin des benachbarten Landkreises Hof, Stefanie Schulze, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir schicken niemanden weg, denn es kommt auf jeden Geimpften an."
| dpa
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Eine Spritze liegt auf einem Impfpass.
Eine Spritze liegt auf einem Impfpass. © Friso Gentsch/dpa/Illustration
Plauen/Hof

Während in Sachsen Impfwillige häufig stundenlang in der Kälte vor Impfstellen ausharren und viele mangels Kapazität weggeschickt werden, berichten Impftouristen von kurzen Wartezeiten jenseits der Landesgrenze. Mancher hat dafür am vergangenen Wochenende auch eine einstündige Anfahrt mit dem Auto auf sich genommen.

So konnten sich etwa am Sonntag in der Hofer Freiheitshalle von 8.00 bis 20.00 Uhr Impfwillige ihre Spritze abholen. Allein an diesem Tag seien mehr als 2000 Menschen geimpft worden, sagte Schulze. Am Vortag seien es dort ebenfalls rund 1700 gewesen. Ein Termin ist bei dieser Aktion nicht notwendig.

Im Landkreis Hof können sich Impfwillige neben dem Impfzentrum in Helmbrechts auch bei Aktionen andernorts immunisieren lassen; die Impfungen in der Freiheitshalle sind nur eine davon. Dort sind am Mittwochnachmittag und am Wochenende die nächsten Impfangebote geplant.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-184497/2

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