Bombenfund in Regensburg: 5300 Menschen werden evakuiert

Wegen der Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg werden am Sonntagmorgen 5300 Einwohner und ein Krankenhaus rund um den Fundort in Regensburg evakuiert. Während der Arbeiten wird auch eine Autobahn gesperrt.
von  dpa/lby
Bauarbeiter hatten die 250-Kilogramm-Bombe in einem Gebiet mit zahlreichen Wohnhäusern entdeckt.
Bauarbeiter hatten die 250-Kilogramm-Bombe in einem Gebiet mit zahlreichen Wohnhäusern entdeckt. © dpa

Regensburg - Nach dem Fund einer Fliegerbombe in Regensburg steht nun der Zeitplan für die Entschärfung am Sonntag fest. Um 8.00 Uhr morgens müssen alle Einwohner in einem bestimmten Bereich rund um den Fundort ihre Wohnungen verlassen haben.

Wer an dem Tag nicht bei Freunden oder Verwandten unterkomme, könne den Tag in Notquartieren in umliegenden Sporthallen verbringen, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Bei einem guten Verlauf der Arbeiten rechnen die Verantwortlichen damit, dass die Betroffenen ab dem späten Nachmittag in ihr Zuhause zurückkehren können.

 

Lesen Sie hier: Die Münchner Blindgänger-Chronik

 

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Montag bei Bauarbeiten in einem Gebiet mit zahlreichen Wohnhäusern entdeckt worden. Daher sind rund 5300 Menschen von der Evakuierung betroffen, auch das Krankenhaus "Barmherzige Brüder" muss komplett geräumt werden.

Zudem wird die Autobahn 93 im Bereich Regensburg für den Zeitraum der Entschärfung gesperrt. Während der Entschärfung will die Stadt im Internet über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren.