Blume auf Angriff: Weitere Attacken gegen Scholz

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat sich trotz anhaltend schlechter Umfragewerte optimistisch zu einer Aufholjagd in der Schlussphase des Wahlkampfes geäußert und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz erneut attackiert. "Es ist alles möglich, ich erkenne auch Anzeichen für eine Trendwende", sagte Blume am Dienstag vor Journalisten in Berlin. Aus einem Triell der drei Kanzlerkandidaten Armin Laschet (Union), Scholz und Annalena Baerbock (Grüne) werde auf der Schlussgeraden eher ein Duell zwischen Union und SPD.
| dpa
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CSU-Generalsekretär Markus Blume.
CSU-Generalsekretär Markus Blume. © Daniel Karmann/dpa
Berlin

Im Wahlkampf dürfe man auch die Samthandschuhe ausziehen, sagte Blume mit Blick auf harte Kritik von Laschet an Scholz und den Vorwurf der SPD, die Union fahre eine Schmutzkampagne. Scholz und die SPD täten im Wahlkampf so, als hätten sie mit der Bundesregierung nichts zu tun - dabei hätten sie in 19 der vergangenen 23 Jahre im Bund mitregiert. Die CSU setze am 26. September auf Sieg und nicht auf Platz, betonte Blume auf die Frage nach einer möglichen Juniorpartnerschaft der Union in einer SPD-geführten Regierung.

Mit Blick auf FDP-Chef Christian Lindner, der mit seiner Partei das Zünglein an der Waage für eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP oder eine Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP sein könnte, kritisierte der CSU-Generalsekretär, Lindner buhle um Unionsstimmen und wolle zugleich eine Ampel nicht ausschließen. Dies zeige, dass nur die Union ein "Bollwerk gegen einen Linksrutsch" sei.

© dpa-infocom, dpa:210914-99-210836/2

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