Bistum Würzburg verschlankt Verwaltungsstruktur

Das Bistum Würzburg kommt dem Ziel einer schlankeren Verwaltungs- und Pfarreien-Struktur deutlich näher.
| dpa
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Etwa 700.000 der rund 1,3 Millionen auf dem Gebiet des Würzburger Bistums lebenden Einwohner sind Katholiken.
Etwa 700.000 der rund 1,3 Millionen auf dem Gebiet des Würzburger Bistums lebenden Einwohner sind Katholiken. © imago images/Ralph Peters
Würzburg

Von Oktober an wird es künftig nur noch neun Dekanate - das ist die mittlere Verwaltungsebene - geben statt bisher 20.

Das teilte die Diözese am Dienstag mit. Mit der neuen Struktur reagiert das Bistum unter anderem auf seine angespannte Finanzlage und eine sinkende Zahl an Seelsorgern. In den kommenden Wochen sollen die neuen Dekane und ihre Stellvertreter gewählt werden.

Würzburg ist eines von sieben Bistümern in Bayern und liegt im Norden des Freistaats. Es gehört zur Kirchenprovinz der Erzdiözese Bamberg. Etwa 700.000 der rund 1,3 Millionen Einwohner, die auf dem Gebiet des Bistums leben, sind Katholiken.

An die Stelle von bisher 178 Pfarreien und Pfarreigemeinschaften treten 43 "pastorale Räume". Viele Priester und Pastoralreferenten gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand.

Die neuen Dekanate sollen den Angaben zufolge mehrere benachbarte pastorale Räume vernetzen. Dabei gehe es etwa um die Wahrnehmung seelsorglicher Aufgaben und organisatorische Fragen.

© dpa-infocom, dpa:210928-99-398566/2

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