Betondecke reißt Arbeiter in Tod: Suche nach Ursache

Nach dem Bauunglück im oberbayerischen Denklingen mit vier Toten suchen Ermittler weiter nach der Ursache des Unglücks. Eingebunden sind Gewerbeaufsichtsamt, Berufsgenossenschaft, Gutachter und Kripo.
| dpa
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Blick auf die Überreste einer Betondecke auf einer Baustelle.
Blick auf die Überreste einer Betondecke auf einer Baustelle. © Matthias Balk/dpa/Archivbild

Denklingen - Am Freitag war bei Betongießarbeiten in dem Ort im Landkreis Landsberg am Lech eine Decke mit Schalung eingestürzt. Die Arbeiter wurden teils unter Trümmern und flüssigem Beton begraben. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Bei den Toten handelte es sich laut Polizei um einen 16-Jährigen - möglicherweise ein Auszubildender -, einen 34-jährigen und zwei 37 Jahre alte Männer. Unter ihnen sollen Familienväter sein.

Zwei der Beschäftigten hatten laut Polizei auf der Decke gestanden, als die Schalung komplett in sich zusammenstürzte. Sie wurden beim Einsturz in die Tiefe gerissen. Zwei weitere befanden sich darunter und wurden verschüttet. Ein weiterer 57 Jahre alter Arbeiter, der in der Nähe stand, wurde von Trümmern getroffen und leicht verletzt.

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Eine Obduktion der vier Getöteten ist für Anfang nächster Woche vorgesehen.

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