Bayernweiter Probealarm für dieses Jahr abgesagt

Auch in Bayern wird es in diesem Jahr keinen landesweiten Warntag geben.
| dpa
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Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach.
Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
München

Er sollte eigentlich am 9. September stattfinden, wurde nun aber wie der bundesweite Probealarm am selben Tag abgesagt, wie das bayerische Innenministerium am Dienstag in München mitteilte. Zunächst hatte der "Münchner Merkur" darüber berichtet. Der nächste Warntag in Bayern soll im Frühjahr 2022 stattfinden.

Grund für die Entscheidung seien umfangreiche Arbeiten zur Stabilisierung des Modularen Warnsystem des Bundes (MoWaS) durch den Betreiber, teilte das Ministerium mit. Hierzu gehöre die Einführung einer neuen "Testumgebung", die Ende 2021 einsatzbereit sei.

Dabei gehe es um das Zusammenwirken der verschiedenen Kanäle, über die Bürgerinnen und Bürger in Gefahrensituationen erreicht werden sollen, etwa durch Radiodurchsagen, Sirenen, Lautsprecherwagen und die Warn-App Nina. Zeitgleich würden die Systeme zur Warnung der Bevölkerung ausgebaut sowie neue Warnkanäle erschlossen.

Beim ersten bundesweiten Warntag am 10. September 2020 war einiges schief gelaufen. Unter anderem kam die Meldung der Warn-Apps Nina und Katwarn erst mit einer guten halben Stunde Verspätung auf den Smartphones an. Wäre es tatsächlich ein Ernstfall gewesen, hätten viele Bürger nichts mitbekommen. Das Bundesinnenministerium hatte den Probealarm deshalb damals als "fehlgeschlagen" bezeichnet.

© dpa-infocom, dpa:210810-99-794382/3

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