Bayerns SPD-Generalsekretär fordert Polizeibeauftragten

In der Debatte um rechtsextremistische Vorfälle bei der Polizei hält Bayerns SPD-Generalsekretär Uli Grötsch an der Forderung nach einem Polizeibeauftragten fest. "Wenn wir Polizistinnen und Polizisten mit zu vielen negativen Erfahrungen alleine lassen, sind sie anfälliger für extremistisches Gedankengut", sagte Grötsch der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch). "Wenn Beamte insbesondere in Problemvierteln regelmäßig mit immer denselben kriminellen Gruppen zu tun haben, die aus einem bestimmten kulturellen Kreis stammen, brauchen sie jemanden, mit dem sie ihre Erfahrungen spiegeln können."
| dpa
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Uli Grötsch (SPD) spricht im Bundestag.
Uli Grötsch (SPD) spricht im Bundestag. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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Die CSU sieht das anders. Auf ihrem Parteitag Ende September hatten die Christsozialen für Bayern einen Polizeibeauftragten abgelehnt, der für Bürger wie Polizisten bei Konflikten als Anlaufstelle dient. Kritiker sehen in dem Beauftragten einen Generalverdacht gegen die Polizei. Grötsch ist da anderer Ansicht. "Nur Transparenz kann uns helfen, nicht die Falschen unter Generalverdacht zu stellen", sagte der SPD-Politiker.

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