Bayerns Justiz soll digitaler werden

Die Justiz in Bayern soll immer digitaler werden. "Wir treiben unsere Digitaloffensive in den Gerichten voran", sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU). "Die Möglichkeiten für Videoverhandlungen werden stark erweitert." Am heutigen Tag (12.30 Uhr) will er in München die digitalen Bilanzen des Amts- und der Landgerichte in München vorstellen. Der elektronische Rechtsverkehr sei bei allen Gerichten in großem Umfang eingeführt. Auf das Jahr gerechnet würden derzeit schon 7,2 Millionen Nachrichten elektronisch ausgetauscht.
| dpa
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Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz.
Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) spricht bei einer Pressekonferenz. © Matthias Balk/dpa/Archivbild
München

In der Corona-Pandemie hat die Zahl der Video-Verhandlungen an bayerischen Gerichten zugenommen, wie das Justizministerium schon Ende des Jahres 2020 mitgeteilt hatte.

Ende 2020 standen nach Angaben des Justizministeriums 76 Videokonferenzanlagen an 75 bayerischen Gerichten für Online-Prozesse zur Verfügung. Ziel sei "eine flächendeckende Ausstattung". An jedem der 99 bayerischen Zivil- und Strafgerichte soll es künftig eine Videokonferenzanlage geben.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-220522/2

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