Bayerns Bistümer müssen sparen: Weniger Geld für Hochschulen

Die Bistümer in Bayern müssen sparen und das bekommen auch die katholischen Hochschulen im Freistaat zu spüren. Wie die Bischöfe in einer Erklärung nach ihrer Herbstversammlung am Donnerstag in München mitteilten, sollen die Zuschüsse aus dem sogenannten Überdiözesane Fonds, in den alle Bistümer einzahlen, um fünf Prozent gekürzt werden. Das soll "die allermeisten Zuschussnehmer" betreffen, zu denen auch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Katholische Stiftungshochschule oder die Katholische Akademie in Bayern gehören.
| dpa
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Ein leerer Hörsaal an einer Universität.
Ein leerer Hörsaal an einer Universität. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
München

Weil die Einnahmen aus Kirchensteuern wegen der hohen Zahl der Austritte und zuletzt auch wegen der Corona-Pandemie immer weiter zurückgehen, haben die Bistümer sich schon vor einiger Zeit teils strikte Sparkurse verordnet. Dies könne "nicht ohne Auswirkungen auf den Überdiözesanen Fonds Bayern" bleiben, hieß es in der Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz.

Zur Freisinger Bischofskonferenz gehören die sieben bayerischen Diözesen und Erzdiözesen - Bamberg, München und Freising, Augsburg, Eichstätt, Passau, Regensburg, Würzburg - sowie das Bistum Speyer. Vorsitzender ist der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx.

© dpa-infocom, dpa:211014-99-594704/2

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