Bayern will Anbindehaltung bei Kühen hinter sich lassen

Freiheit für Bayerns Kühe: Der Freistaat will aus der ganzjährigen Anbindehaltung aussteigen. Das kündigte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) am Donnerstag bei ihrer Regierungserklärung im Landtag in München an. "Mehr Tierwohl statt mehr Tiere wird für viele Höfe das Motto der Zukunft sein", sagte die Ministerin.
| dpa
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Kühe stehen angeleint in einem Stall.
Kühe stehen angeleint in einem Stall. © Patrick Seeger/dpa/Archivbild
München

Wie auch bei der Zuchtsauhaltung soll die Förderung zur Umstellung von Anbinde- auf Laufstallhaltung von 30 auf 40 Prozent erhöht werden, wie Kaniber sagte. Noch immer hielten 14.000 Betriebe ihre Kühe in Anbindehaltung. Dies sei umso erstaunlicher, als die staatliche Förderung für eine solche Haltung bereits seit drei Jahrzehnten nicht mehr existiert.

"Wir brauchen den Ausstieg aus der ganzjährigen Anbindehaltung und zwar so schnell wie möglich", sagte die Ministerin. "Mehr Platz pro Tier, mehr Tiere auf Stroh, mehr Auslauf", gab sie als Motto vor. Dafür sei der Freistaat bereit, im Endausbau 50 Millionen Euro an Förderung jährlich einzuplanen.

© dpa-infocom, dpa:210519-99-664592/4

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