Bayern tauschen weniger D-Mark um

In Kisten, Schubladen, Einmachgläsern und manchmal sogar dem sprichwörtlichen Sparstrumpf liegen noch Milliarden D-Mark. Im laufenden Jahr haben die Bayern sie aber sehr viel seltener als sonst in Euro umgetauscht.
| dpa
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D-Mark-Geldscheine und Münzen.
D-Mark-Geldscheine und Münzen. © Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Noch immer tauschen die Bayern jedes Jahr Millionen D-Mark in Euro um. 2020 waren es bisher aber deutlich weniger als vergangenes Jahr, wie aus aktuellen Zahlen der Bundesbank hervorgeht. Insgesamt gab es von Januar bis November 14 945 Tauschvorgänge in Bayern. Dabei wurden 9 962 504 Mark und 96 Pfennige in 5 093 747 Euro und 90 Cent getauscht. Im Vorjahreszeitraum waren es noch fast fünf Millionen Mark mehr.

Auch bundesweit ging der Umtausch von Mark in Euro in diesem Jahr deutlich zurück. Offensichtlich wurde die Umtauschmöglichkeit wegen der Corona-Pandemie im laufenden Jahr seltener genutzt.

Daran, dass die Bayern und Deutschen keine D-Mark-Bestände mehr haben, kann es jedenfalls kaum gelegen haben: Insgesamt geht die Bundesbank davon aus, dass noch 12,4 Milliarden Mark nicht umgetauscht sind. Immer wieder kommt es zu überraschenden Funden.

Die alten Scheine und Münzen können anders als in vielen anderen Euroländern bei der Bundesbank unbefristet umgetauscht werden. Der Wechselkurs ist unverändert: Einen Euro bekommt man für 1,95583 D-Mark.

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