Bayern investiert 500 Millionen Euro in Forschungscampus

Mit bis zu 500 Millionen Euro unterstützt der Freistaat Bayern den weiteren Ausbau des Forschungscampus Martinsried in Planegg bei München. Mit dem Geld soll die Ansiedelung der Max-Planck-Institute für Neurobiologie, Ornithologie und Biochemie unterstützt werden. Am Donnerstag unterzeichneten Ministerpräsident Markus Söder, Wissenschaftsminister Bernd Sibler (beide CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) mit dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Martin Stratmann, die dazugehörige Absichtserklärung.
| dpa
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Das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie IZB in Martinsried.
Das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie IZB in Martinsried. © picture alliance / Sven Hoppe/dpa/Archivbild
Planegg

Söder bezeichnete das Projekt beim Kurznachrichtendienst Twitter als "Bio Boost Bayern". Das europaweite Zentrum für Life-Science im Raum München biete Perspektiven für moderne und junge Arbeitsplätze.

Die modernen Biowissenschaften liefern unter anderem die Grundlagen für neue Entwicklungen in der Biotechnologie, Bioökonomie, Biomedizin oder dem Naturschutz. Sibler sprach von einem "kräftigen Schub für die Life Science-Forschung" und einem klaren Bekenntnis zur großen Bedeutung der des Campus.

Auf dem Campus Martinsried/Großhadern befinden sich neben den Max-Planck-Instituten für Biochemie und Neurobiologie auch hochkarätige Einrichtungen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) wie etwa das Biozentrum, das Biomedizinische Zentrum, das Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung, die Fakultät für Chemie und Pharmazie mit dem Genzentrum und das Universitätsklinikum sowie weltweit agierende Biotechunternehmen.

© dpa-infocom, dpa:210429-99-403166/2

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