Bayern hat die meisten Sitzenbleiber

Im Freistaat haben im Schuljahr 2019/20 so viele Schülerinnen und Schüler eine Klasse wiederholt wie in keinem anderen Bundesland. Sie waren im Sommer 2019 nicht versetzt worden oder entschieden sich freiwillig für den Schritt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. "In Bayern waren sowohl die Zahl, als auch der Anteil der Wiederholerinnen und Wiederholer am höchsten: 36 000 Kinder und Jugendliche beziehungsweise 3,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler besuchten im Schuljahr 2019/2020 die gleiche Klassenstufe zum wiederholten Mal."
| dpa
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Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Wiesbaden

Bundesweit waren es im Durchschnitt 2,3 Prozent - er wird durch die höheren Zahlen aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt stark geprägt. Am seltensten wiederholten Schüler in Berlin eine Jahrgangsstufe, dort waren es nur 1,1 Prozent. Bundesweit wiederholten den Angaben zufolge rund 143 600 Schülerinnen und Schüler die Klassenstufe. Die Zahlen beziehen sich auf allgemeinbildende Schulen.

Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie haben werde, sei noch nicht bekannt, erklärte das Bundesamt. Im vergangenen Jahr hätten die Bundesländer unterschiedliche Regelungen zur Versetzung gefunden. In Bayern etwa hatte das Kultusministerium angekündigt, das sogenannte Vorrücken auf Probe großzügig anzuwenden.

© dpa-infocom, dpa:210202-99-268011/2

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