Bayern fordert erneut Steuerentlastungen für Pflegekräfte

Per Brief hat Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) erneut vom künftigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Steuerentlastungen für Pflegekräfte gefordert. "Es ist jetzt ein deutliches Signal der Politik erforderlich, um die gesellschaftliche Anerkennung für diese elementar wichtige Berufsgruppe auszudrücken und möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Pflegeberufen zu halten. (...) Denn der Verzicht auf Steuereinnahmen durch den Staat wirkt sich positiv auf das verfügbare Einkommen der Pflegerinnen und Pfleger aus", heißt es in dem Schreiben, welches der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt.
| dpa
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Albert Füracker (CSU), Finanzminister von Bayern, schaut in die Kamera.
Albert Füracker (CSU), Finanzminister von Bayern, schaut in die Kamera. © Sven Hoppe/dpa
München

In dem am 18. November versendeten Brief betonte Füracker, dass er sich bereits wiederholt in der Angelegenheit an Scholz gewandt habe, "zuletzt mit Schreiben vom 26. April 2021". Die Steuerfreistellung insbesondere von Zuschlägen für Pflegekräfte könne - auch fernab der Corona-Krise - einen wichtigen Beitrag leisten, um die Attraktivität des Berufsbildes zu erhöhen.

"Es ist absolut unverständlich, dass er hier nicht endlich handelt. Außerdem habe ich habe mich für eine Neuauflage der Steuerbefreiung für Corona-Bonuszahlungen ausgesprochen", betonte Füracker am Freitag in München.

© dpa-infocom, dpa:211119-99-60111/2

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