Bayern bei Neuverschuldungsplänen an der Spitze

Die Staatsregierung hat zur Bewältigung der Corona-Krise mehr neue Schulden eingeplant als alle anderen Bundesländer.
| dpa
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Die Landesregierungen machen in der Krise zum Teil enorm hohe neue Schulden. (Symbolbild)
Die Landesregierungen machen in der Krise zum Teil enorm hohe neue Schulden. (Symbolbild) © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
München

München - Die vom Landtag genehmigten 40 Milliarden Euro möglicher neuer Kredite machen allein fast ein Drittel der von den 16 Landesparlamenten in diesem Jahr verabschiedeten Kreditermächtigungen aus. Deren Gesamtsumme beläuft sich auf knapp 128 Milliarden Euro. Das zeigt eine dpa-Umfrage unter den 16 Länderfinanzministerien.

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Ursprünglich sollten keine neuen Schulden aufgenommen werden

Ursprünglich wollten alle 16 Länder - verpflichtet durch die Schuldenbremse - heuer keinen einzigen Euro neuer Schulden aufnehmen. An zweiter Stelle hinter Bayern folgt das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 25 Milliarden Euro Kreditermächtigungen, gefolgt von Baden-Württemberg mit knapp 11 Milliarden. Alle 5 ostdeutschen Bundesländer und Berlin zusammen haben sich mit insgesamt knapp 24 Milliarden einen sehr viel kleineren Schuldenrahmen genehmigt als Bayern.

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