Bayerisches Handwerk fordert Fahrplan für Neustart

Der Bayerische Handwerkstag fordert von der Politik einen klaren Fahrplan für ein Ende des Lockdowns. "Immer mehr Handwerksbetriebe geraten in existenzielle Schwierigkeiten. Dabei gibt es zum Beispiel für Kosmetikstudios und Friseursalons überzeugende, mit den Berufsgenossenschaften abgestimmte Schutz- und Hygienekonzepte", kritisierte Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl am Donnerstag.
| dpa
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Ein Schild mit der Aufschrift "Friseur" hängt an einem geschlossenen Friseursalon.
Ein Schild mit der Aufschrift "Friseur" hängt an einem geschlossenen Friseursalon. © Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild
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Erschwerend komme hinzu, dass die Finanzhilfen nicht wie versprochen fließen und die Bedingungen nachträglich geändert wurden. "Es kann nicht sein, dass als Novemberhilfen deklarierte Gelder erst im Januar bei den Betrieben ankommen, die Unterstützung im Kleingedruckten der Kriterienkataloge versandet oder Soforthilfen deshalb zurückgezahlt werden müssen", sagte Peteranderl.

Notwendig sei auch, die Bildungsstätten des bayerischen Handwerks schrittweise wieder zu öffnen. "Unsere Auszubildenden dürfen nicht auf der Strecke bleiben", sagte Peteranderl. Überbetriebliche Lehrlingsausbildung ohne Werkstätten sei keine Option.

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