Bamberger Finanzaffäre: Ermittlungen stehen vor Abschluss

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in der Bamberger Finanzaffäre gehen dem Ende entgegen.
| dpa
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Das Bamberger Rathaus während des Übergangs vom Sonnenuntergang zur blauen Stunde.
Das Bamberger Rathaus während des Übergangs vom Sonnenuntergang zur blauen Stunde. © Nicolas Armer/dpa/Archivbild
Bamberg/Hof

Die polizeilichen Ermittlungen sollen nach derzeitigem Sachstand noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, wie die Staatsanwaltschaft Hof mitteilte. Danach könnten die Beteiligten dazu Stellung nehmen. Das Ermittlungsverfahren soll dann voraussichtlich im Februar 2022 abgeschlossen werden - erst dann weiß man, ob Anklage erhoben wird.

Gegen den Oberbürgermeister Andreas Starke und weitere für die Stadt verantwortlich handelnde Personen wird wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten am 20. Mai Räume des Bamberger Rathauses sowie Wohnungen und beschlagnahmten Dokumente.

Die Stadt soll von 2011 bis 2017 unzulässig Überstunden, Zeitzuschläge und Prämien ausgezahlt haben. Ins Rollen kam der Finanzskandal durch den Kommunalen Prüfungsverband. Anfang Juni bekräftigte die Regierung von Oberfranken als Rechtsaufsichtsbehörde die Vorwürfe: "Die Stadt Bamberg hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Überstundenpauschalen gewährt, obwohl eine Zeiterfassung nicht oder nur teilweise erfolgt ist."

© dpa-infocom, dpa:211204-99-252268/2

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