Bad Kissinger OB wehrt sich im Tarifkrach um Kurorchester

Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Orchestervereinigung und der Stadt Bad Kissingen um die Bezahlung der Musiker spitzt sich zu.
| dpa
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An diesem Sonntag wollen Musiker aus nah und fern in einer Solidaritätsaktion mit ihren Kissinger Kollegen in der Kurstadt musizieren. (Symbolbild)
An diesem Sonntag wollen Musiker aus nah und fern in einer Solidaritätsaktion mit ihren Kissinger Kollegen in der Kurstadt musizieren. (Symbolbild) © Jens Kalaene/dpa
Bad Kissingen

Der Kissinger Oberbürgermeister Dirk Vogel (SPD) warf der Orchestervereinigung in einem Offenen Brief am Wochenende vor, eine Kampagne gegen die Kommune zu inszenieren und zu skandalisieren.

"Die nicht enden wollenden Angriffe gegen uns verlangen eine grundsätzliche und öffentliche Antwort" schreibt Vogel. Die Kommune habe die Gehälter des Orchesters um insgesamt über zehn Prozent erhöht, ein normaler Orchestermusiker bekomme 7,25 Prozent mehr.

An diesem Sonntag wollen Musiker aus nah und fern in einer Solidaritätsaktion mit ihren Kissinger Kollegen in der Kurstadt musizieren. Die Stadt will die Tarifforderungen nicht erfüllen, weil diese laut Stadtverwaltung Mehrkosten von 200.000 Euro nach sich ziehen würden.

Oberbürgermeister Vogel kritisierte die Orchestervereinigung scharf: "Es geht am Ende nicht um unser Orchester, sondern nur darum, dass sie die Medienaufmerksamkeit auf sich ziehen in einer schrumpfenden Branche."

© dpa-infocom, dpa:211009-99-538580/2

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