Auto erfasst gehörlose Frau: Vorwurf nicht mehr Mordversuch

Im Prozess um einen Autounfall mit einer gehörlosen Frau ist die Staatsanwaltschaft Würzburg von ihrem Vorwurf des Mordversuchs abgerückt. In ihrem Plädoyer forderte sie am Donnerstag stattdessen eine Verurteilung des 22 Jahre alten Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren Jugendstrafe.
| dpa
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Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel.
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild
Würzburg

Im Alter von 20 Jahren soll der Mann am 1. Dezember 2019 durch Würzburg gerast und die gehörlose Fußgängerin, die mit ihrem Hund bei Grün an einer Ampel die Straße überquerte, erfasst haben. Frau und Tier wurden leicht verletzt.

Die Verteidigung plädierte vor dem Landgericht Würzburg auf eine Geldstrafe wegen eines Vergehens und verwies darauf, dass der junge Mann bereits sechs Monate in Untersuchungshaft gesessen habe. Das Urteil sollte am Nachmittag gesprochen werden.

© dpa-infocom, dpa:210930-99-427414/3

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