Auch Grüne fordern: Faschingsferien nicht streichen

Die Forderungen an die Staatsregierung, die kurzfristige Streichung der Faschingsferien in Bayern rückgängig zu machen, nehmen zu. Nun verlangen auch die Landtags-Grünen nach wochenlangem Distanzunterricht eine "dringend benötigte pädagogische Verschnaufpause" für Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen.
| dpa
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München

Die Staatsregierung hatte erst Anfang Januar beschlossen, die Ferienwoche vom 15. bis 19. Februar zu streichen. Begründet wurde dies damit, dass in dieser Zeit Unterricht nachgeholt werden könne, der wegen der Pandemie ausgefallen sei. Inzwischen zeichnet sich allerdings ab, dass eine Rückkehr zum Präsenzunterricht, auch im Wechsel, zum 15. Februar für viele Klassen unwahrscheinlich ist.

"Unsere Schulfamilie braucht die dringend benötigte pädagogische Verschnaufpause", sagte die schulpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Anna Toman. Zudem hätte das Kultusministerium dann eine weitere Woche, "um den Schulbetrieb nach dem 22. Februar entsprechend zu organisieren und zu regeln", erklärte sie. Eltern, Schüler und Lehrkräfte täten ihr Bestes, die Belastungen seien enorm. Hier brauche es politische Unterstützung. "Gerade in dieser besonders anstrengenden und kräftezehrenden Zeit können wir unsere Schulfamilie nicht bis zu den Osterferien weiterschuften lassen", sagte sie. Ein entsprechender Dringlichkeitsantrag der Grünen soll in der Plenarsitzung des Landtags an diesem Donnerstag beraten werden.

© dpa-infocom, dpa:210203-99-289073/2

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