Apple verlässt sich bei 5G-Entwicklung nicht nur auf München

Apple wird sich bei der Forschung und Entwicklung zur fünften Mobilfunkgeneration (5G) nicht allein auf den Standort München und Umgebung beschränken. Der iPhone-Konzern kündigte am Montag ein riesiges Investitionsprogramm in den USA im Volumen von 430 Milliarden US-Dollar (356 Mrd. Euro) für die kommenden fünf Jahre an. Dieses Programm umfasst auch umfangreiche Investitionen in Halbleiter- und 5G-Technik in den Vereinigten Staaten.
| dpa
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Arbeiter bringen ein übergroßes Apple-Logo an einer Glasfassade an.
Arbeiter bringen ein übergroßes Apple-Logo an einer Glasfassade an. © Christoph Dernbach/dpa
Cupertino

Apple investiert in diesen beiden Bereichen in neun Bundesstaaten zweistellige Milliardenbeträge, nämlich Kalifornien, Colorado, Maine, Massachusetts, New York, Oregon, Texas, Vermont und Washington. "Mit der Einführung des 5G-fähigen iPhone 12 und des neuen iPad Pro hat Apple dazu beigetragen, die 5G-Einführung im ganzen Land zu erweitern und zu beschleunigen", teilte das Unternehmen am Montag mit.

Anfang März hatte Apple angekündigt, seinen Forschungs- und Entwicklungsstandort in München und Umgebung stark auszubauen und in den kommenden drei Jahren über eine Milliarde Euro zu investieren. Der Konzern hatte im Sommer 2019 die Mobilfunk-Modem-Sparte des Chip-Giganten Intel übernommen und seitdem seine Labore im Großraum München zum größten Entwicklungszentrum Apples in Europa aufgestockt.

Bei den nun für die USA angekündigten Investitionen sollen nach Angaben des Unternehmens in den kommenden fünf Jahren 20 000 neue Jobs entstehen. "In diesem Moment der Erholung und des Wiederaufbaus verdoppelt Apple sein Engagement für Innovation und Produktion in den USA mit einer epochalen Investition, die Gemeinden in allen 50 Bundesstaaten erreicht", betonte Konzernchef Tim Cook. "Wir schaffen Arbeitsplätze in hochmodernen Bereichen - von 5G über Silizium-Engineering bis hin zu künstlicher Intelligenz."

© dpa-infocom, dpa:210426-99-359365/2

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