Anklage wegen Vorbereitung rechtsgerichteten Terrorakts

Ein mutmaßlicher Rechtsextremist aus dem Umfeld der Terrorgruppe "Feuerkrieg Division" muss sich möglicherweise noch in diesem Jahr vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Der 22 Jahre alte Mann aus Cham in der Oberpfalz soll laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft München in Chatgruppen im Internet Äußerungen getätigt haben, die auf die Vorbereitung eines Terroraktes hinweisen. Nach Angaben von Gerichtssprecher Friedrich Weitner wird derzeit von der 1. Strafkammer des Landgerichts geprüft, ob ein Verfahren eröffnet wird.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Empfehlungen
Paragrafen-Symbole sind an Türgriffen am Eingang zu einem Gericht zu sehen.
Paragrafen-Symbole sind an Türgriffen am Eingang zu einem Gericht zu sehen. © Oliver Berg/dpa/Illustration
Nürnberg

Der 22-Jährige soll auf Chatplattformen der "Feuerkrieg Division" unter anderem erklärt habe, er wolle an "Orten der Andacht" einen Terrorakt verüben. Er habe sich unter anderem Informationen über den Attentäter von Halle sowie über das Christchurch-Attentat in Neuseeland beschafft. Außerdem soll er sich Waffenteile und die Kopie eines Sturmgewehrs beschafft und Anleitungen zum Bau vom Sprengsätzen aus dem Internet heruntergeladen haben.

Zuerst hatte "Zeit Online" über den Fall berichtet.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Empfehlungen