Anklage fordert lebenslange Haft wegen Mordes an 27-Jährigem

Ein 32-Jähriger soll nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft wegen des Mordes am Geliebten seiner Ex-Freundin in Mittelfranken lebenslang in Haft. Der Staatsanwalt sah es in seinem Plädoyer am Dienstag vor dem Nürnberger Landgericht als erwiesen an, dass der Angeklagte den 27-Jährigen im Sommer 2019 mit zahlreichen Messerstichen und Schlägen gegen den Kopf getötet hatte.
| dpa
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Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand.
Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa
Nürnberg

Seine mitangeklagte Ex-Freundin soll ihn dazu angestiftet haben. Auch bei ihr plädierte der Staatsanwalt auf lebenslange Haft, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Der Anklage zufolge sollen die beiden auch geplant haben, den Ehemann der 33-Jährigen zu töten. Dazu kam es aber nicht mehr, weil die Polizei die beiden kurz nach dem Tod des 27-Jährigen festnahm.

Der Verteidiger des Angeklagten forderte dagegen Freispruch. Der Verteidiger der Frau kündigte ein längeres Plädoyer an. Die Kammer plant, am nächsten Montag ein Urteil zu verkünden.

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