Angeklagter hat Corona: Wiederaufnahmeverfahren verschoben

Weil sich der Angeklagte mit dem Coronavirus infiziert hat, kann das Wiederaufnahmeverfahren um die Tötung einer jungen Frau nicht wie geplant am Montag vor dem Landgericht Deggendorf beginnen. Eine Justizsprecherin teilte am Freitag mit, es seien sämtliche Verhandlungstermine abgesagt worden. Der Prozess soll stattdessen im Frühjahr 2022 beginnen.
| dpa
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Deggendorf/Passau

In der Justizvollzugsanstalt Straubing hat es einen Corona-Ausbruch mit mehreren Dutzend Infizierten gegeben. Nach dpa-Informationen sitzt der Angeklagte in der JVA Straubing ein. Er war im November 2017 vor dem Landgericht Passau wegen Totschlags an seiner Ex-Freundin zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

Weil zwei Zeugen in dem Verfahren falsch zugunsten des Angeklagten ausgesagt hatten, wird der Fall nun neu aufgerollt. Dem 27-Jährigen droht ein härteres Urteil: Jetzt geht es um Mord. In dem ersten Verfahren hatte er gestanden, seine Ex-Freundin getötet zu haben. Ob er sie aber im Schlaf erstochen hatte, war offen geblieben - das würde dann das Mordmerkmal der Heimtücke bedeuten.

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