Alternative Fußwallfahrt: Bischof trägt Rucksack

Die Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting ist auch in diesem Jahr wegen der Corona-Krise ausgefallen. Die Gläubigen konnten ihre Anliegen an die Mutter Gottes jedoch schriftlich im Bistum abgeben - Bischof Rudolf Voderholzer brachte diese am Samstag in einem Rucksack nach Altötting.
| dpa
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Holzkreuze liegen im Rundgang um die Gnadenkapelle in Altötting.
Holzkreuze liegen im Rundgang um die Gnadenkapelle in Altötting. © picture alliance / dpa/Archivbild
Altötting/Regensburg

Zusammen mit Pilgerführer Bernhard Meiler ging er die letzten Kilometer zu Fuß in die oberbayerische Wallfahrtsstadt. "Wir sind gut unterwegs", sagte er kurz vor dem Ziel am Telefon. Sie hätten gerade einen Rosenkranz gebetet, insbesondere für die Kinder, denen im vergangenen Jahr die Normalität geraubt worden sei, und für die Kranken und für die, die in wirtschaftliche Not geraten sind.

Normalerweise nehmen rund 8000 Gläubige an der dreitägigen, 111 Kilometer langen Fußwallfahrt teil. Hoffentlich könne die Veranstaltung im nächsten Jahr wieder stattfinden, sagte Voderholzer. "Es gibt eine große Sehnsucht nach der Wallfahrt." In Altötting wollte er den Rucksack mit den Anliegen in die Kirche bringen dort mit etwa 250 Gläubigen eine Messe feiern.

In Nicht-Corona-Jahren kommen zu Pfingsten Tausende Pilger in den weltweit bekannten Wallfahrtsort Altötting und beten in der Gnadenkapelle die schwarze Madonna an.

© dpa-infocom, dpa:210522-99-700732/2

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