Schüler als Unternehmer

Bundesministerin Annette Schawan unterstützt die Nürnberger Mittelstands-Initiative
von  AZ Aktuellredaktion
Sie lernen fürs Leben: die Teilnehmer des Wettbewerbs „Schülerfirmen in Bayern“.
Sie lernen fürs Leben: die Teilnehmer des Wettbewerbs „Schülerfirmen in Bayern“. © dpa

NÜRNBERG Bereits im Jahr 2004 hat das Nürnberger Unternehmen Müller Medien mit der Unterstützung lokaler Mittelständler und der IHK den Wettbewerb „Schülerfirmen in Bayern“ initiiert. Die Teilnehmerzahlen sind Jahr für Jahr gewachsen, 2010 wurde das Angebot erstmals bundesweit ausgeschrieben.

Dieser Bundes-Schülerfirmen-Contest bietet den Lernenden an, im geschützten Rahmen der Schule unternehmerisch tätig zu werden und dort das „Handwerk der Selbständigkeit“ zu üben. Professionelles Catering für Pause und Veranstaltungen, Herstellung von Seifen oder individuellen Spielkarten, eine Schulimkerei oder Chillout-Lounges sind nur einige der Beispiele erfolgreiches Schüler-Unternehmertum. In den Ausschreibungs-Richtlinien für den Wettbewerb heißt es: „Jede Schülerfirma mit reellen Produkten oder Dienstleistungen kann sich bewerben, egal ob Förderschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium oder andere Schulart“.

Das Konzept hat auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, überzeugt, die heuer die Schirmherrschaft für die Aktion übernahm. Die CDU-Politikerin betont vor allem Vorteile für die Berufsfindung: „Junge Menschen sollen für die richtige Berufswahl ihre Talente kennen und ihre Fähigkeiten erproben können. Dadurch verbessern sie ihre Chance auf eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung". Frühes Unternehmertum fördert dazu noch selbstverantwortliches Denken und Eigeninitiative im Team. So lernt man fürs Leben. Das Voting für die Schülerfirmen-Profile läuft bis zum 31. Juli 2011 – es gibt wertvolle Geldpreise zu gewinnen.

Mehr Infos und Anmeldung: www.bundes-schueler firmen-contest.de