Aiwanger fordert Verlängerung von Coronahilfen

Die Coronahilfen sollten nach Ansicht von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) bis Ende September verlängert werden. "Lockdown-Verlängerung und Fortführung der Überbrückungshilfe über Juni hinaus gehen Hand in Hand. Denn wer den Unternehmen weiter das Arbeiten verbietet, muss auch für die finanzielle Kompensation sorgen", sagte Aiwanger am Mittwoch der "Wirtschaftswoche".
| dpa
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Hubert Aiwanger (Freie Wähler), bayerischer Wirtschaftsminister, spricht.
Hubert Aiwanger (Freie Wähler), bayerischer Wirtschaftsminister, spricht. © Armin Weigel/dpa/Archivbild
München

Der Wirtschaftsminister sieht den Bund "ganz klar in der Pflicht". "Solange nicht eine kritische Masse geimpft ist, wird es auch keine grundlegende Normalisierung geben." Die Überbrückungshilfe müsse deshalb zumindest bis Ende September 2021 verlängert werden.

Aiwanger sprach sich zudem dafür aus, die Hilfen auszuweiten und Betriebe und Branchen in den Blick zu nehmen, die momentan durchs Raster fallen. Als Beispiel nannte er Start-ups, die nach dem 30. April 2020 gegründet wurden oder Kleinunternehmer. Als Lösung schlug Aiwanger für Personalgesellschaften einen fiktiven Unternehmerlohn im Sinne einer Betriebskostenpauschale vor.

© dpa-infocom, dpa:210324-99-947525/2

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