ADAC wählt Christian Reinicke zum neuen Vereinspräsidenten

Die rund 220 Delegierten der Regionalclubs haben am Samstag auf der Online-Hauptversammlung des Vereins Christian Reinicke zum neuen ADAC-Präsidenten gekürt.
| AZ/dpa
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Christian Reinicke hatte als oberster ADAC-Jurist seit 2016 zusammen mit August Markl die Reformen bei Deutschlands größtem Verein vorangetrieben. (Archivbild)
Christian Reinicke hatte als oberster ADAC-Jurist seit 2016 zusammen mit August Markl die Reformen bei Deutschlands größtem Verein vorangetrieben. (Archivbild) © obs/ADAC

Der neue ADAC-Präsident heißt Christian Reinicke. Der 56-jährige Rechtsanwalt und Notar aus Hannover wurde am Samstag auf einer Online- Hauptversammlung zum Nachfolger von August Markl gewählt.

ADAC-Spitze: Reinicke folgt auf Markl

Reinicke war der einzige Kandidat und erhielt 77,8 Prozent der Delegiertenstimmen. Als oberster ADAC-Jurist hatte er seit 2016 zusammen mit Markl die Reformen bei Deutschlands größtem Verein vorangetrieben. Seine Amtszeit als ADAC-Präsident beträgt zunächst vier Jahre.

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Der 72-jährige Markl hatte sieben Jahren an der Spitze des ADAC gestanden. Er war nach Aufdeckung der Manipulationen um den Autopreis "Gelber Engel" 2014 zum ADAC-Präsidenten gewählt worden und hatte dem Traditionsclub mit einem radikalen Umbau den rechtlichen Status als Verein gerettet.

Markl spaltete ADAC in drei Säulen auf

Unter Markl wurde der ADAC in drei Säulen aufgespaltet: Den inzwischen auf gut 21 Millionen Mitglieder gewachsenen Verein mit der Pannenhilfe, die Aktiengesellschaft ADAC SE mit dem Versicherungsgeschäft und die ADAC-Stiftung, die sich um Luftrettung und Unfallverhütung kümmert.

Die Aufgaben der ehrenamtlichen Funktionäre und angestellten Geschäftsführer wurden klarer aufgeteilt, Ämterhäufung wurde beschnitten. Statt als Autofahrerlobby sieht sich der ADAC heute als Mobilitätsdienstleister für alle.

Neben dem Präsidenten wählen die Delegierten der 18 ADAC-Regionalclubs auch drei weitere Präsidiumsmitglieder. Auch hier gibt es jeweils nur einen Kandidaten: Für den Posten des Sportpräsidenten kandidiert der Richter und Formel-1-Rennkommissar Gerd Ennser aus dem niederbayerischen Freyung.

Als Tourismuspräsident bewirbt sich der Unternehmer Karlheinz Jungbeck aus dem oberbayerischen Ort Schliersee. Zur Wiederwahl steht Technikpräsident Karsten Schulze aus Berlin.

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