ADAC: Staugefahr an Pfingsten bei Reisen in den Süden

Wegen Lockerungen bei den Reisebeschränkungen dürfte es am langen Pfingstwochenende die erste Reisewelle des Jahres und damit deutlich mehr Staus als in den Vorwochen geben. Der ADAC erwartet allerdings eine ähnliche Verkehrslage wie Pfingsten 2020: "Viele Verkehrsstörungen - aber weit entfernt vom Niveau früherer Jahre vor Corona".
| dpa
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Auf dem Dach eines Polizeifahrzeuges leuchtet die Aufschrift "Stau".
Auf dem Dach eines Polizeifahrzeuges leuchtet die Aufschrift "Stau". © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB/Illustration
München

Nachdem sich Österreich wieder für den Tourismus geöffnet habe und eine Einreise ohne Quarantäne erlaube, sei an Pfingsten und in den Pfingstferien wieder mit einem erhöhten Urlauberverkehr zu rechnen, berichtete eine ADAC-Sprecherin. Das österreichische Bundesland Tirol plane außerdem von Freitag an bis zum Ende der Pfingstferien an acht Tagen Blockabfertigungen für Lkw bei der Einreise aus Deutschland.

Somit bestehe auch für Reisende, die mit dem Auto unterwegs seien, eine Staugefahr. Diese werde zusätzlich durch Corona bedingte Grenz- und Einreisekontrollen verstärkt.

In Österreich öffneten am Mittwoch nach sieben Monaten Lockdown die Gastronomie, die Hotellerie, die Kultur und viele Sportstätten. Zugleich entfällt für viele Länder - darunter auch Deutschland - die Quarantänepflicht bei Einreise. Allerdings müssen die Einreisenden getestet, geimpft oder von Covid-19 genesen sein.

Dieser zusätzliche Dokumentationsaufwand könne andererseits auch Urlauber davon abhalten, nach Österreich oder Italien zu reisen. Vielleicht blieben daher viele Deutsche im eigenen Land, so der ADAC.

Die Polizei stellt sich indes auf regen Grenzverkehr ein: Auf der Inntalautobahn Richtung Süden müsse vor dem Grenzübergang Kiefersfelden-Kufstein mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, warnte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Staus könnten bis auf die Autobahn 8 (München-Salzburg) zurückreichen.

Wer Ziele in Österreich ansteuere, könne auch auf benachbarte kleinere Grenzübergänge ausweichen, etwa Achensee oder Schleching-Kössen, sagte die ADAC-Sprecherin.

© dpa-infocom, dpa:210520-99-678053/2

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