Abfälle von AKW-Grafenrheinfeld nun im Zwischenlager

Die hochradioaktiven Abfälle, die während des Betriebs des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld angefallen sind, sind mittlerweile alle in einem Zwischenlanger untergebracht. Am Dienstag sei der letzte Castorbehälter mit Brennelementen auf seinen vorgesehenen Platz in der Lagerhalle gestellt worden, teilte die verantwortliche Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)mit. Die Lagerhalle befindet sich direkt auf dem Gelände des stillgelegten AKW Grafenrheinfeld.
| dpa
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Blick in das Reaktorgebäude des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld.
Blick in das Reaktorgebäude des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld. © picture alliance / dpa/Archivbild
Grafenrheinfeld

Mit dem letzten Behälter lagern der BGZ zufolge dort nun 54 Castoren. Genehmigt ist das Zwischenlager für 88 Castorbehälter. Die geringere Auslastung liegt nach Angaben eines BGZ-Sprechers an dem frühzeitigen Atomausstieg.

Das Atomkraftwerk im fränkischen Grafenrheinfeld wurde 2015 vom Netz genommen. Seit 2018 läuft dort der Rückbau. Unabhängig davon müssen auch die Brennelemente entsorgt werden. "Dazu standen sie zunächst rund fünf Jahre in einem Abklingbecken des Kraftwerkbetreibers, bevor sie in die Castorbehälter verladen und ins Zwischenlager gebracht werden konnten", erklärte der Sprecher. Dort blieben sie bis zur Endlagerung.

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