75.000 unterzeichnen Petitionen gegen Ferienstreichung

Mehrere Online-Petitionen gegen die Streichung der Faschingsferien in Bayern sind bis Donnerstag insgesamt weit mehr als 75 000 Mal unterzeichnet worden. Mit den Abstimmungen im Internet verlangen Schüler und Lehrer, dass die Streichung der Ferienwoche rückgängig gemacht werden soll.
| dpa
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München

Ursprünglich sollten vom 15. bis 19. Februar Schulferien sein. Das bayerische Kultusministerium will nun in der Zeit die Beeinträchtigungen des Unterrichts durch die Corona-Pandemie ausgleichen. Im Idealfall soll dann in der eigentlichen Ferienwoche Präsenzunterricht an den Schulen stattfinden.

Auf dem weltweiten Kampagnen-Netzwerk Avaaz hatten bis Donnerstag mehr als 36.000 Unterstützer eine Petition unterzeichnet, die Initiatoren wollen 50.000 Unterschriften erreichen. Eine weitere Initiative auf der Plattform Openpetition hatte mit mehr als 22.000 Unterstützern die Zielmarke von 24.000 fast erreicht.

Auch die Lehrergewerkschaft GEW hat auf dieser Seite eine Petition gestartet, die nach einem Tag schon von mehr als 17.000 Menschen unterzeichnet worden war. Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass in der Pandemie Kinder, Eltern und Lehrer unter Druck stünden und elf Wochen ununterbrochener Schulbetrieb belastend sei.

"Eine Woche zusätzlicher Unterricht, egal ob in Distanz oder in Präsenz, kann nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass dieses Schuljahr kein normales Schuljahr ist", teilte die GEW mit. "Anstatt Ferien zu streichen, sollten Prüfungen und Übertritt angepasst werden."

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