500. Jubiläum: Älteste Sozialsiedlung eröffnet neues Museum

Zum Start der 500-Jahr-Feierlichkeiten bekommt die Augsburger Fuggerei ein neues Museum. Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) soll heute das "Museum der Geschichte und des Wohnens" eröffnen.
| dpa
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Besucher gehen durch die Fuggerei.
Besucher gehen durch die Fuggerei. © picture alliance / Stefan Puchner/dpa/Archivbild
Augsburg

Die Fuggerei gilt als die älteste Sozialsiedlung der Welt. Im Jahr 1521 hatte der reiche Augsburger Kaufmann Jakob Fugger die Stiftung für die Siedlung gegründet. Bis heute leben etwa 150 Menschen in den Häusern der Fuggerei, die Jahreskaltmiete beträgt nur symbolische 88 Cent.

Bis ins Jahr 2022 hinein will die Familie Fugger nun in Augsburg das Jubiläum mit Veranstaltungen groß Feiern. Die heutigen Stiftungsverantwortlichen regen an, in der ganzen Welt "Fuggereien der Zukunft" zu gründen und den Sozialgedanken so fortzuschreiben.

In dem neuen Museum werde mit einer multimedialen Schau die historische Entwicklung der Sozialsiedlung von den Anfängen bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg gezeigt, kündigten die Verantwortlichen an. "Erstmals wird die Stiftungsurkunde ausgestellt, mit der Jakob Fugger am 23. August 1521 die Fuggerei-Stiftung zusammen mit zwei weiteren Stiftungen für die Ewigkeit festschrieb", sagte Stiftungs-Administrator Wolf-Dietrich Graf von Hundt.

© dpa-infocom, dpa:210617-99-37153/4

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