Themenspezial: Privatisierung der Wasserversorgung

Wird das deutsche Trinkwasser privatisiert? Die EU-Kommission hat einen Vorstoß in diese Richtung gemacht: Laut Entwurf der neuen EU-Konzessionsrichtlinie könnte es sein, dass die deutschen Gemeinden ihre Wasserversorgung demnächst europaweit ausschreiben müssen. Dagegen regt sich Widerstand; Die Online-Petition „Wasser ist ein Menschenrecht“ von „Right2Water“ wurde von mehr als einer Million Menschen unterschrieben. Was die Initiatoren, Gegner, Befürworter und EU-Kommissar Barnier wollen, erfahren Sie auf dieser Themenseite.

 
Trinkwasser: EU gibt nach
[Kommentare 3] Die deutschen Kommunen fürchten neue europäische Regeln zur Vergabe öffentlicher Aufträge. Nun hat die EU-Kommission eingelenkt.
 
Das führt zu keiner Privatisierung
[Kommentare 7] EU-Kommissar Michel Barnier nimmt auf abendzeitung.de Stellung zur Vergabe von Konzessionen auf Trinkwasser
 
Ude: Europa-Parlament soll EU stoppen
[Kommentare 2] Der Chef des Deutschen Städtetags, Münchens OB-Christian Ude, stemmt sich gegen Pläne zur Privatisierung der Wasserversorgung.
 
Verdi sagt Ja zu deutschem Wasser
Auch die Gewertkschaft Verdi protestiert gegen die Privatisierungspläne der EU - sie schreibt an Kanzlerin Merkel.
 
[Kommentare 1] Die Bürgerinitiative "Wasser ist ein Menschenrecht" hat EU-weit mehr als eine Million Unterschriften gegen Brüssels Liberalisierungskurs in der Wasserwirtschaft gesammelt.
 
[Kommentare 4] Heute entscheidet die EU über die Liberalisierung der Wasserversorgung. München und andere Städte fürchten, dass Ausschreibungen nötig werden. Was das für die Stadtwerke heißt
 
Münchner Wasser soll bei Stadtwerken bleiben
[Kommentare 1] Die EU-Kommission will den Wassermarkt liberalisieren - ein Milliardengeschäft für Konzerne. Zum Schaden der Verbraucher, befürchten viele. Die Stadt München reagiert