Teheran (dpa) – Der iranische Präsidentschaftskandidat Said Dschalili will bei einem eventuellen Wahlsieg Israel ins Visier nehmen. "Wir wollen die Wurzeln des zionistischen Regimes austrocknen", sagte Dschalili in seiner ersten Wahlkampfrede. Von den acht Kandidaten für die Präsidentenwahl gilt der gegenwärtige Atom-Chefunterhändler als der radikalste. Die anderen Kandidaten hatten sich bis jetzt mit anti-israelischer Rhetorik zurückgehalten und sogar die von Präsident Mahmud Ahmadinedschad kritisiert.
Osnabrück - Drittligist VfL Osnabrück darf von der Rückkehr in die Zweite Fußball-Bundesliga träumen. Die Niedersachsen gewannen das Relegations-Hinspiel gegen den Zweitliga-16. Dynamo Dresden 1:0 und haben sich damit ein kleines Polster vor dem zweiten Aufeinandertreffen am Dienstag verschafft. Gaetano Manno und erzielte vor 15 500 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke den Siegtreffer in der 43. Minute.
Paris - Gegen IWF-Chefin Christine Lagarde wird vorerst kein Anklageverfahren wegen Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Mittel eingeleitet. Die 57-Jährige konnte den französischen Gerichtshof am Abend nach zweitägiger Vernehmung als "verdächtige Zeugin" verlassen. Damit liegen Indizien für die Beteiligung an einer Straftat vor, die aber nicht für ein Anklageverfahren ausreichen. Über den Verlauf der Vernehmung machten die Ermittler keine Angaben. Lagarde sagte Journalisten, der neue Status sei keine Überraschung für sie.
Dortmund - Borussia Dortmund sind nach dem schmerzlichen Ausfall von Mario Götze für das Champions-League-Finale in London weitere personellen Rückschläge erspart geblieben. Rechtzeitig vor dem Anpfiff der Partie morgen gegen den FC Bayern meldete sich der von einer Bänderdehnung genesene Mats Hummels zurück. Kapitän Sebastian Kehl ist guter Dinge, dass es schon morgen Grund zum Feiern gibt: Das Team werde gewinnen, das mit mehr Mut und Freude aufläuft. Da habe der BVB Vorteile. Auch BVB-Trainer Jürgen Klopp ist zuversichtlich: "Jetzt ist die Zeit gekommen, Träume zu erfüllen."
Tel Aviv - Seit zwei Monaten bemüht sich US-Außenminister John Kerry um eine Wiederbelegung des Nahost-Friedensprozesses. Nun sei es an den Regierungen, sich zu entscheiden, zitierte die Zeitung "Jerusalem Post" Kerry zum Abschluss der Gespräche in Israel und dem palästinensischen Westjordanland. Kerry rief Israel auf, den Ausbau seiner Siedlungen im Westjordanland freiwillig einzustellen. Zugleich bezeichnete er die palästinensische Forderung nach einem Siedlungsstopp als Bedingung für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch aber als nicht hilfreich. #dpa na