Die verheerende Flut ruft in Bayern eine ungeahnte Hilfsbereitschaft hervor. Viele Menschen kommen in die Krisengebiete, um zu helfen – und erfahren dabei viel Dankbarkeit.
Die Flut hat Freilassing verwüstet. Das Tierheim hat es hart getroffen. Die Leiterin hat auch ihr Wohnhaus verloren. Jetzt lebt sie im Wohnwagen. AZ-Leser können helfen.
Die fünfköpfige Familie Lenk ist im Deggendorfer Stadtteil Fischerdorf komplett abgesoffen – auch ihre Werkstatt ist hinüber. Jetzt hoffen sie auf Hilfe. „Alleine schaffen wir’s nicht“.
Alexandra und Franz-Josef Feilmeier haben vor genau einem Jahr geheiratet. Jetzt bangen sie um ihr Start-Up-Unternehmen in Fischerdorf: Die Flut hat Waren für 250000 Euro überschwemmt
Alexander Göstl (43) erzählt, wie das ist, wenn man erfährt, dass der gesamte Besitz bis zum letzten Löffel vernichtet ist – auch seiner Familie will die AZ helfen.
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Ein Ehepaar – sie ist 80, er 77 Jahre alt – steht vor den Trümmern ihres Lebens. Ihr Hof bei Deggendorf steht unter Wasser. Wie AZ-Leser helfen können.
Der 18 Monate alte Bub ist lebensgefährlich erkrankt. Nur die Transplantation eines Kinderherzens kann ihm helfen. Wie die AZ-Leser seine Familie unterstützen können
Bei vielen Bedürftigen sind nicht mal nötigste Anschaffungen drin. Nur mit Ihren Spenden können wir bedürftigen Familien helfen und Wünsche erfüllen - So können Sie helfen.
18:14Obama verkündet in Berlin neue Schritte zur atomaren Abrüstung
Berlin - Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer und dem Ende des Kalten Krieges will US-Präsident Barack Obama der atomaren Abrüstung neuen Schub verleihen. Die Sicherheit der USA und ihrer Verbündeter könne auch bei einer Reduzierung der Zahl der Atomsprengköpfe um bis zu ein Drittel sichergestellt werden, sagte er in Berlin. Bei seiner mit Spannung erwarteten Rede vor dem Brandenburger Tor beschwor Obama ebenso wie Kanzlerin Angela Merkel die transatlantische Partnerschaft. Der Besuch hatte einen sehr freundschaftlichen Charakter.
18:14Krisen-Gipfel der Koalition in Athen begonnen
Athen - Die Chefs der drei griechischen Koalitionsparteien sind in Athen zusammengekommen, um ihren Streit über die Schließung des staatlichen Fernsehens beizulegen. Finden sie keine Lösung, droht das Regierungsbündnis aus Konservativen, Sozialisten und der Demokratischen Linken gut ein Jahr nach den Wahlen in Griechenland zu platzen. Der konservative Ministerpräsident Antonis Samaras hatte über die ERT-Schließung ohne Zustimmung der Koalitionspartner entschieden, die über sein Vorgehen empört sind.
17:50Finanzierung des Fluthilfe-Fonds steht
Berlin - Der Weg für die Wiederaufbauhilfe in den Hochwassergebieten ist frei. Bund und Länder einigten sich auf die Finanzierung des Fluthilfe-Fonds von bis zu acht Milliarden Euro. Danach müssen die Länder weniger zahlen als bisher geplant, weil der Bund die Kosten seiner Infrastruktur von 1,5 Milliarden Euro allein trägt. "Jetzt können wir die Gelder für die Opfer der Flutkatastrophe schnell bereitstellen", sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Berlin. Die Hilfe wird sehnsüchtig erwartet, nach der Flut plagen viele Betroffene Existenzängste.
17:27Gericht hebt Genehmigung für atomares Zwischenlager Brunsbüttel auf
Schleswig - Die Genehmigung für das atomare Zwischenlager Brunsbüttel ist aufgehoben worden. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig gab der Klage eines Anwohners gegen die vom Bundesamt für Strahlenschutz erteilte Genehmigung statt. Ende vergangenen Jahres lagerten sechs Castorbehälter in Brunsbüttel. Das Lager ist neben dem baden-württembergischen Philippsburg als Aufnahmeort für Atommüll im Gespräch, der künftig aus der Wideraufbereitung im Ausland zurückkehrt.
17:18Commerzbank streicht gut jede zehnte Stelle
Frankfurt/Main - Die Commerzbank streicht bis 2016 rund 5200 Arbeitsplätze und damit gut jede zehnte Stelle im Konzern. Ein Teil sei bereits Anfang des Jahres beschlossen worden, über die noch ausstehenden 3900 Stellen sei jetzt eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat erzielt worden, teilte die Bank mit. Ziel sei es, den Stellenabbau in vollem Umfang ohne betriebsbedingte Beendigungskündigungen zu realisieren, sagte Commerzbank-Vorstand Ulrich Sieber.