Luise-Kiesselbach-Tunnel Mega-Stau nach Feueralarm: BMW-Fahrerin in Röhre vermisst

, aktualisiert am 20.07.2017 - 21:22 Uhr
Der Tunnel wurde gesperrt. (Archivbild) Foto: AZ

Gerade zum Feierabend am Donnerstag ist der Luise-Kiesselbach-Tunnel dicht. Der Grund: Ein Rauchmelder hat Alarm geschlagen.

München - Verkehrschaos im Südwesten Münchens: Mitten im Feierabendverkehr geht durch den Luise-Kiesselbach-Tunnel in beide Richtungen nichts mehr. Der Tunnel wurde komplett gesperrt, nachdem in Richtung Westen zur Lindauer Autobahn ein Feuermelder Alarm geschlagen hatte. Um 17.21 Uhr ging das Signal der Brandmeldeanlage bei der Feuerwehr ein. Zwei Löschzüge der Feuerwehr machten sich auf den Weg.

Doch es war zum Glück ein Fehlalarm. Nach etwa einer halben Stunde war für die Feuerwehr klar, dass es nirgendwo brennt. Dennoch musste die Polizei die beiden Röhren von 17.34 bis 18.18 Uhr komplett sperren.

Autofahrer wurden im Tunnel nervös

Zuvor hatten die Ampeln vor dem Tunnel auf rot geschaltet. Die Autofahrer im Tunnel hatten eine Durchsage zu hören bekommen, dass sie ihre Autos verlassen sollen. Etwa eine Dreiviertelstunde später kam die Entwarnung, ebenfalls per Durchsage. Doch eine Person fehlte. 

Ein Autofahrer, laut einem Augenzeugen soll es sich um eine BMW-Fahrerin gehandelt haben, deren Wagen auf der linken Fahrspur stand, tauchte nicht gleich wieder auf. "Obwohl die Durchsagen auch an der Oberfläche über dem Tunnel zu hören sind", so eine Sprecherin der Polizei. Zu groß war offenbar die Angst vor einem Feuer im Tunnel.

Es dauerte rund zehn Minuten, dann war auch das letzte Fahrzeug wieder besetzt. Erst als feststand, dass sich niemand mehr auf der Strecke des 1.530 Meter langen Tunnels befand, konnte die Polizei die Sperrung aufheben.

Was den falschen Notruf ausgelöst hatte, könne man nicht sagen, hieß es von Seiten der Feuerwehr.

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