Wüste Szenen am Hauptbahnhof FC Bayern gegen PSG: Ultras verabreden sich zu Schlägerei

Am Hauptbahnhof kam es zu einer Schlägerei zwischen gewaltbereiten Anhängern der Fußballvereine Paris Saint-Germain, FC Bayern und FC Girondins Bordeaux. (Archivbild) Foto: dpa

Am Vorabend des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain kam es am Münchner Hauptbahnhof zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Anhängern beider Vereine. Auch Fans des FC Girondins Bordeaux waren an der Schlägerei beteiligt.

München - Am Dienstagabend (20:45 Uhr, Sky und AZ-Liveticker) tragen der FC Bayern und Paris Saint-Germain den sportlichen Kampf um Platz eins in der Champions-League-Gruppe B aus. Rein überhaupt nichts mit dem Sport hatte am Montagabend eine wilde Schlägerei zwischen Ultras beider Mannschaften am Hauptbahnhof zu tun. 

Gegen 21:40 Uhr trafen sich insgesamt über 60 Anhänger dreier Fußballvereine, davon einige vermummt, am Hauptbahnhof Ecke Bayerstraße. Dabei standen circa 30 PSG-Ultras insgesamt 20 "Schickeria"-Fans des FC Bayern gegenüber. Letztere verbündeten sich mit weiteren zehn Anhängern des französischen Fußballvereins FC Girondins Bordeaux, die traditionell eine tiefe Fan-Feindschaft gegen PSG hegen. Als Polizeieinsatzkräfte anrückten, trennten sich die Beteiligten und flüchteten in verschiedene Richtungen.

Vermummte Bayern-Ultras mit Beißschienen am Sendlinger Tor

Durch eine unmittelbar eingeleitete Fahndung konnten die Anhänger von PSG in der Nähe des Hauptbahnhofs angehalten werden. Zwar bestritten sie zunächst, an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein, jedoch befand sich unter ihnen ein Fan mit einer Kopfplatzwunde. Diese Person wurde umgehend vom Rettungsdienst verarztet. Die anderen Gruppenmitglieder wurden überprüft und im Anschluss wieder entlassen.

Am Sendlinger-Tor-Platz wurden drei Fans der Heimmannschaft aufgegriffen, die allesamt vermummt waren und einen Zahnschutz trugen. Laut ersten Ermittlungen waren sie in die Auseinandersetzung am Hauptbahnhof involviert. Sie wurden zur Polizeiinspektion 11 (Altstadt) gebracht, in Gewahrsam genommen und müssen sich wegen Körperverletzungsdelikten vor Gericht verantworten. Die aufgegriffenen Personen haben außerdem allesamt Stadion-, Stadionumgebungs- und Innenstadtverbot.

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