Der Abschied von Werder-Manager Allofs steht kurz bevor. Wolfsburg soll 2,5 Millionen Euro Ablöse zahlen. Nun gibt es Gerüchte, dass auch Trainer Thomas Schaaf zum VW-Klub wechseln könnte

BREMEN Es war weniger die 1:2-Pleite auf Schalke, die Klaus Allofs die Laune verhagelt hatte. Und wohl auch nicht die Gerüchte, dass er nach 13 Jahren als Werder-Manager Bremen verlassen und etwas südlicher in Wolfsburg anheuern könnte. Denn nur um Gerüchte dürfte es sich dabei nicht handeln. Klaus Allofs wirkte am Samstag eher ungehalten darüber, ertappt worden zu sein bei seinen Abschiedsvorbereitungen.

„Ich bin 13 Jahre lang bei Werder, ich muss keine Bekenntnisse abgeben. Es nimmt Überhand, dass man sich zu Konsequenzen äußern soll, obwohl noch gar keine Tatsache besteht”, sagte er schließlich. Und: „Schnell ändern” könnten sich die Dinge im Fußball – und das klang schon ganz anders als sein Dementi vom Donnerstag, als erst die „Welt” und später andere Medien vom Wolfsburger Abwerbeversuch berichtet hatten. Wie die „Welt am Sonntag” nun nachlegte, sollte spätestens am Montag der Werder-Aufsichtsrat zu einem wegen der Sache Treffen zusammenkommen. Außerdem soll Wolfsburg bereit sein, eine Ablöse für Allofs zu bezahlen – im Raum stehen 2,5 Millionen Euro.

Möglicherweise wird Wolfsburg sogar noch tiefer in die Tasche greifen – und der Aderlass bei Werder noch größer werden. Mittlerweile wird nämlich auch spekuliert, dass Allofs auch Trainer Thomas Schaaf mitnehmen könnte in die Autostadt. Was führt Allofs im Schilde – fleiht er mit Schaaf im Wolfspelz?

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