Weil sie zu spät nach Hause kam Vermeintlicher Überfall: Schülerin (13) täuschte Angriff nur vor

, aktualisiert am 09.11.2017 - 11:33 Uhr
Die Polizei sucht nach dem Täter. (Symbolbild) Foto: dpa

Ende September berichtete die Polizei von einem Überfall auf eine 13-Jährige. Jetzt stellt sich heraus: Die Schülerin täuschte den Angriff nur vor.

Forstenried - Am 27. September berichtete die Münchner Polizei über einen Angriff auf ein 13-jähriges Mädchen in Forstenried. Damals, so hieß es, soll der unbekannte Täter die Schülerin am 25. September gegen 16:15 Uhr von hinten angefallen und sich auf sie gestürzt haben. Doch damit nicht genug: Laut Polizeibericht wurde sie vom Mann in den Hals gebissen, zudem soll er ihre Wangen mit seinen Fingernägeln zerkratzt haben.

Eine Täterbeschreibung blieb damals aus – es gab lediglich die Information, dass der Unbekannte etwa 30 Jahre alt und 1,75 Meter groß sei. Jetzt ist auch klar, warum das Opfer das Aussehen des Täters nicht beschreiben konnte. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, täuschte das Mädchen den Angriff nur vor – es kam gar nicht zu einem Überfall!

Der Grund für die Täuschung: Die Schülerin wollte durch die Aussagen ein "zu spätes Nachhausekommen" sowie "Rötungen am Hals" vor ihren Eltern rechtfertigen. Die 13-Jährige wurde wegen des Vortäuschens einer Straftat angezeigt, allerdings ist sie noch strafunmündig.

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