Wegen Taubenabschuss Tierschützer stellen Strafanzeige gegen die Stadt

Das Werksgelände der Bahn in Pasing: Hier schießt ein Falkner seit Oktober Tauben ab. Foto: Petra Schramek

Weil das Töten von Tauben auf dem Werksgelände der Deutschen Bahn gegen das Tierschutzgesetz verstoßen soll, haben Tierschutzorganisationen jetzt die Stadt angezeigt. 

Pasing - Der Streit um den Taubenabschuss auf dem Werksgelände der Deutschen Bahn geht in eine weitere Runde: Die Unabhängige Tierschutzunion Deutschlands und der Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V. haben Strafanzeige gegen die Stadt gestellt.

Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob die städtische Genehmigung für den Taubenabschuss rechtmäßig ist. Die Tierschützer argumentieren, dass der Abschuss nicht das mildeste Mittel zur Taubenabwehr sei. Deshalb verstoße die Stadt gegen das Tierschutzgesetz.

„Wir wollen auf die Stadt zugehen und hoffen, gemeinsam eine Lösung zum Wohl der Tauben und der Menschen, die dort arbeiten, zu finden“, sagt Rolf Bergmann vom Bund gegen den Missbrauch der Tiere.

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