Wegen Streit um Zigaretten Asylbewerber rauben Asylbewerber aus

Weil er keine Zigaretten hergeben wollte, schlugen die Mitbewohner unvermittelt auf den Mann ein. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein Bewohner eines Asylbewerberheims in der Hellabrunner Straße ist von seinen Mitbewohnern ausgeraubt worden. Weil er der Gruppe keine Zigaretten geben wollte, schlugen die Männer unvermittelt auf den 20-Jährigen ein.

Untergiesing - Am Donnerstagabend war ein 20-jähriger Bewohner der Asylunterkunft an der Hellabrunner Straße mit seinem Hund und einem Freund spazieren. Als er in die Unterkunft zurückkehren wollte, wurde er im Eingangsbereich von einer Gruppe Pakistaner angesprochen.

 

Zigaretten verweigert - Fäuste fliegen

 

Die sechs Männer, ebenfalls Bewohner der Asylunterkunft, forderten von dem Mann Zigaretten. Als er die Herausgabe verweigerte, schlugen und traten die sechs Männer plötzlich auf den Mann ein. Er erlitt Frakturen, Prellungen und Schürfwunden und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Während der körperlichen Auseinandersetzung raubten die Männer dem 20-Jährigen noch die Jacke, in der sich das gesamte Bargeld des Opfers befand. Der Bewohner konnte sich schließlich losreißen und sich zu Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes retten.

Diese konnten fünf der Täter festhalten und der zwischenzeitlich alarmierten Polizei übergeben. Ein sechster Täter ist noch flüchtig.

Die fünf Festgenommenen sind allesamt Pakistaner im Alter zwischen 27 und 34 Jahren.

 

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