Wegen Haushaltskrise Opposition fordert: SWM zurück zum Kerngeschäft

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Windparks sind Investitionsabenteuer, die den Münchner Kunden nichts bringen, findet FDP-Stadtrat Michael Mattar. Foto: SWM

Die Stadtwerke stecken in der Krise, deshalb fließt auch kein Geld an die Stadt zurück. Zeit, die Geschäfte zu überprüfem, findet die Opposition.

München - Im Zuge der Haushaltskrise sind auch die Geschäfte der Stadtwerke München (SWM) ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Nordsee-Windräder, Solarparks in Sonnenstaaten, Immobilien-Deals: „Das sind ferne Investitionen, die dem Münchner Bürger nichts bringen“, poltert FDP-Stadtrat Michael Mattar.

Es sei deshalb an der Zeit, die Geschäfte der SWM auf den Prüfstand zu stellen, pflichtet Brigitte Wolf (Linke) bei. „Sonst produzieren wir unsere Haushaltslöcher selbst.“

In der Großen Koalition sieht man die Sache anders. Dass die SWM voll auf grünen Strom gesetzt hätten, so SPD-Chef Alexander Reissl, habe sogar geholfen, die Verluste zu minimieren.

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